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22 Mai

Hilfe, der Roboter kommt!

Im letzten Artikel Was ist Robotics und wie funktioniert es? haben wir kurz beschrieben was Robotics (bzw. RPA  – Robotics Process Automation) ist und wie es funktioniert. Kurz zusammengefasst übernimmt eine Software im Sinne eines Roboters die Bedienung anderer Programme, damit User selbst kein Roboter sein müssen.

Wir bei WorkAnizer stehen naturgemäß dem Einsatz von Robotics sehr positiv und offen gegenüber. Aber sind auch alle User von Robotics so begeistert?

Unserer Erfahrung nach gibt es sehr wohl Skepsis und Bedenken von MitarbeiterInnen, wenn man Robotics erstmalig thematisiert. Bemerkbar macht es sich in der Regel auf verschiedene Arten, wie wir sie beispielsweise auch von Change-Management-Prozessen her kennen. Vor allem bemerkt man eher Skepsis, als direkten Widerstand oder einen negativen Zugang. Dabei fallen häufig Aussagen wie:

„Das brauchen wir sicher nicht“

„Unsere Prozesse laufen ohnehin schon sehr gut“

„Wir haben so viele Spezialanwendungen, das wird nicht funktionieren“

„Mir fällt da kein Anwendungsfall ein“

Sooft passieren keine Routineaufgaben bei uns“

„Was ich und meine KollegInnen wissen, kann keine Software wissen

Diese Liste ist sicher nicht vollständig, aber meist liegt solcher Skepsis ein und dasselbe Problem zugrunde. Die User wissen nicht wie Robotics funktioniert, ob es funktioniert und es fehlt häufig die Vorstellungskraft was Robotics kann. Dem kann man etwa begegnen, Videos über Beispielanwendungen oder generelle Informationsvideos zu zeigen, wie sie auf diversen Videoplattformen zu finden sind. Da dies nicht immer die Skepsis auflöst, kann es sich auch anbieten, einen kleinen Test im Sinne eines Mini-Pilotprojekts umzusetzen.

Wie merken Sie die Skepsis, wenn sie nicht direkt angesprochen wird?

Wenn Sie sich mit Robotics beschäftigen und erste Potentiale für die Automatisierung erheben, ist es oft schwer, aussichtsreiche und geeignete Prozesskandidaten zu finden. Einerseits liegt es daran, dass noch wenig oder keine Erfahrung vorhanden ist und damit eine Unsicherheit besteht, welche Prozesse an sich für Robotics geeignet sein könnten. Andererseits kann es aber auch ein Hinweis sein, dass man hier auf passiven Widerstand stößt. Das kann sowohl daran liegen, dass die Vorstellungskraft fehlt, als auch an der inneren Einstellung zum Thema. Wer möchte schon potentiell von einem Roboter ersetzt werden?

Wichtig ist, hier auf die Widerstände einzugehen und den MItarbeiterInnen zu sagen, was man und sie selbst mit der gewonnenen Zeit machen möchten. Beispielsweise welche Tätigkeiten statt stupides Copy und Paste gemacht werden können, wie beispielsweise Kundenkontakte, Telefonate, Projektarbeit oder andere, höherwertigere Tätigkeiten. Auch hier kann ein Pilotprojekt zum Erfolg verhelfen, denn eigentlich macht keine Person gerne roboterhafte Tätigkeiten am Computer.

Was passiert in einem solchen Pilotprojekt?

In einem Pilotprojekt wird eine Software installiert, ein (einfacher) Prozess direkt umgesetzt und kann dann live präsentiert werden. Dabei sehen dann alle, wie die eigene Software, eventuell sogar am eigenen Computer, bedient wird und welches Ergebnis Robotics schlussendlich liefert. Es ist schon ein beeindruckendes Erlebnis, wenn man einen Prozess mit Robotics umgesetzt hat, dann nur noch auf „Play“ drückt und ein Computer vollautomatisch bedient wird. Wenn man sich auch noch zurücklehnt und andere dabei zusehen, wie ihre stupiden Routineaufgaben automatisch erledigt werden, werden Sie ein riesiges „Wow“ in den Augen der ZuseherInnen sehen und die erste Skepsis wird verflogen sein. Danach, so unsere Erfahrung, brauchen Sie nicht mehr nach weiteren Möglichkeiten und Prozessen für eine Automatisierung suchen. Diese werden dann von ihren Mitarbeitern selbst aufgebracht werden. Sie und ihre Mitarbeiter schaffen so gemeinsam einen riesigen Schritt weiter am Weg in eine effizientere und effektivere Arbeitswelt!

Wie immer gilt: Haben Sie allgemeine Fragen zu Robotics, zur dessen Implementierung, zur Integration in ihre Prozesslandschaft, zur Behandlung von offenen und versteckten Widerständen bei der Einführung von Robotics, dann wenden Sie sich bitte an team@workanizer.at und wir helfen gerne weiter.

Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Umsetzung eines Pilotprojekts, der Auswahl einer geeigneten Software, oder begleiten Sie in der Auswahl geeigneter Prozesskandidaten zur Automatisierung.

Ihr WorkAnizer Team

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